Das Deutsche passte nicht so gut
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In nahezu allen Industrieländern arbeiteten Chemiker während der 1930er Jahre an phosphororganischen Verbindungen. Doch keiner hatte derart Fortüne wie Gerhard Schrader (1903 — 1990), der bei Bayer Leverkusen an Insektiziden forschte [ Nachr. Chem. 1956, 4 , 286]. Dabei stützte er sich auf Vorarbeiten des deutschen Chemikers August Michaelis (1847 — 1916) sowie auf Veröffentlichungen des sowjetischen Chemikers Alexander Arbusow (1877 — 1968) in Kasan, beide unangefochtene Autoritäten auf diesem Gebiet. Nach einer Reihe erfolgloser Versuche nahm sich Schrader die Ester der Phosphorsäure vor. Ende 1936 stellte er eine fast klare Flüssigkeit her...




