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Austausch auf Augenhöhe

10.12.2012

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Lange Zeit ließ sich das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit mit dem Defizitmodell beschreiben: Die Wissenschaft definiert den Stand des Wissens und gibt es vereinfacht an die Öffentlichkeit weiter. Die bleibt passiv — und soll eine neue Technologie allenfalls akzeptieren. Seit den 1990er Jahren weiß man jedoch, nicht zuletzt nach der Diskussion um Kernenergie und grüne Gentechnik: Mehr popularisiertes Wissen führt keineswegs zu mehr Akzeptanz. Der Techniksoziologe und Risikoforscher Ortwin Renn von der Universität Stuttgart sagt: “Vertrauensverluste lassen sich nicht durch Information ausgleichen. Dementsprechend laufen auch alle...

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