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Chancengleichheit und Diversity in der GDCh

Mehrere Personen stehen in einem Ausstellungsraum und unterhalten sich. Im Hintergrund sind bunte Tafeln mit chemischen Elementsymbolen an der Wand angebracht. Auf weißen Tafeln sind Molekülmodelle und wissenschaftliche Grafiken zu sehen. Einige Personen tragen grüne Namensschilder um den Hals. Eine Person hält zwei grüne Flaschen in der Hand. Die Kleidung ist überwiegend leger, mit Schals und Jacken.

Chancengleichheit und Diversity in der GDCh

Chemie braucht alle Talente – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter oder anderen Merkmalen. Wir haben konkrete Angebote für Ihren Weg.

Unsere Haltung ist klar

Bei der GDCh sind alle Chemiker:innen willkommen. Wir repräsentieren Menschen aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen. Chancengleichheit ist bei uns kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Praxis. Unser Leitbild bringt es auf den Punkt: "Wir leben Diversität und Chancengleichheit" und wirken entschlossen jeder Form von Diskriminierung entgegen. Unsere Haltung bekennen wir auch gemeinsam mit anderen und haben die "Charta der Vielfalt" und das "Statement on inclusion and diversity in the chemical sciences" unterzeichnet.
Charta der VielfaltStatement on inclusion and diversity in the chemical sciences

Warum Chancengleichheit allen nützt

Vielfalt fördert Exzellenz und Innovation. Teams mit unterschiedlichen Perspektiven finden bessere Lösungen. Wenn alle Talente ihre Fähigkeiten einbringen können, profitiert die gesamte chemische Gemeinschaft. Chancengleichheit hat viele Dimensionen:
Geschlecht und geschlechtliche Identität
Nahaufnahme eines Gesichts mit intensiver, bunter Bemalung. Die Farben verlaufen in kräftigen Streifen und Flecken über die Haut und reichen von Gelb, Rot und Orange bis zu Blau, Grün und Violett. Das Auge in der Bildmitte ist klar erkennbar und wirkt durch die Bemalung besonders hervorgehoben. Die Struktur der Farbe ist stellenweise dick und unregelmäßig aufgetragen.
Ethnische Herkunft und Nationalität
Sechs Personen stehen nebeneinander vor einem hellgrauen Hintergrund. Sie tragen weiße Oberteile und haben unterschiedliche Haarfarben und -strukturen. Die Körperhaltung variiert: Einige stehen mit verschränkten Armen, andere mit den Armen seitlich am Körper. Die Kleidung ist schlicht und einheitlich gehalten.
Alter und Lebenssituation
Zwei Personen stehen nebeneinander vor einer großen Glasfront. Die linke junge Person trägt einen schwarzen Hosenanzug und hält ein Glas mit einem roten Getränk in der rechten Hand. Die rechte ältere Person trägt eine grüne Jacke mit gemusterten Taschen und hält eine kleine weiße Tasse. Beide tragen Namensschilder an grünen Bändern um den Hals. Im Hintergrund sind weitere Personen und Bäume außerhalb des Gebäudes zu erkennen.
Religion und Weltanschauung
Felsen und Bäume im Vordergrund, teilweise von warmem Licht angestrahlt. Darüber erstreckt sich ein klarer Nachthimmel mit zahlreichen Sternen und einem deutlich sichtbaren Streifen der Milchstraße.
Sexuelle Orientierung
Zwei Hände halten gemeinsam ein rotes Herz mit der weißen Aufschrift 'LOVE'. Eine Hand trägt einen dunkelroten Strickpullover, die andere ist unbedeckt. Die Hände bilden eine schützende Geste um das Herz vor einem weißen Hintergrund.
Physische Fähigkeiten
Blick auf eine Veranstaltung in einer modernen zweistöckigen Halle mit großen Glasfenstern. Eine Rednerin steht auf der Bühne vor grünen Roll-up-Bannern, dahinter ist ein großer Bildschirm mit 'Grußworte' zu sehen. Das Publikum sitzt in Reihen und hört zu. Im Vordergrund steht ein Rollstuhl, der die Barrierefreiheit der Veranstaltung verdeutlicht. Die Architektur ist modern mit viel Glas und einer Galerie im oberen Stockwerk.
Sozialer und wirtschaftlicher Hintergrund
Zwei Kinder sitzen zusammen an einem Tisch und betrachten ein aufgeschlagenes Bilderbuch. Ein Mädchen mit langen dunklen Haaren trägt ein rotes T-Shirt, neben ihr sitzt ein Kind mit lockigen Haaren und einem gestreiften Hemd. Beide lächeln und scheinen sich über das Buch zu unterhalten. Im Hintergrund sind türkisfarbene Vorhänge und weitere Personen in einem Klassenraum zu sehen.
Karriereweg und Kommunikationsstil
Blick durch grüne Pflanzen auf ein Gespräch in einem Besprechungsraum. Ein älterer Mann im blauen Anzug mit grünem Lanyard gestikuliert während er spricht. Er sitzt an einem weißen Tisch mit Kaffeetasse und Unterlagen. Ihm gegenüber sitzen zwei Personen mit dem Rücken zur Kamera. An der Wand hängt ein Poster mit Silhouetten von Menschen in einer Reihe. Die Aufnahme durch die Blätter im Vordergrund erzeugt einen natürlichen Rahmen.

"Chancengleichheit und Diversität...

...müssen wir täglich vorleben. Sie brauchen Mut: den Mut, ungewöhnliche Wege zu gehen, Erwartungen zu hinterfragen und auch andere zu ermutigen, Dinge unkonventionell anzugehen. Denn oft geht mehr, als man denkt."

Prof. Dr. Katharina Landfester, MPI für Polymerforschung, Mainz

"Diversität und offener Austausch...

...liefert wissenschaftliche Exzellenz – auch und besonders in der Chemie. Chancengleichheit treibt Innovation und Verantwortung. Wir brauchen faire Zugänge für alle – transparent, inklusiv, mit Null Toleranz für Diskriminierung."

Dr. Timo Fleßner, Bayer AG

"Chemie profitiert von Vielfalt.

Daher engagiere ich mich für Diversität und Chancengleichheit, um Barrieren zu benennen und abzubauen – für eine inklusive Chemie in JCF und GDCh, die die Gesellschaft aktiv mitgestaltet."

Alexandra Tietze, Universität Tübingen

Alexandra Tietze lächelt freundlich in die Kamera. Sie trägt eine Brille und hat kurze blonde Haare. Ihre Arme sind vor der Brust verschränkt und sie trägt eine türkisfarbene Bluse mit Brusttasche. Der Hintergrund ist neutral grau-weiß gehalten. Das Porträt zeigt sie von der Brust aufwärts in professioneller Pose.

Strategische Verankerung

Kommission Chancengleichheit in der Chemie

steuert und überwacht seit 2016 den Fortschritt
Kommissionsarbeit entdecken

GDCh-Leitbild für Chancengleichheit (2018)

definiert unsere Ziele und Werte
Jetzt lesen

Leitfaden für geschlechtersensible Sprache (2021)

für alle Publikationen
Jetzt lesen

Sichtbarkeit - Veröffentlichungen und Artikel

Chemiestudium damals

Zusammen mit den Fachgruppen "Geschichte der Chemie" und "Seniorexperten Chemie" veröffentlichte die Kommission Chancengleichheit eine Broschüre zum Chemiestudium vor 50 Jahren.
Broschüre "Erlebte Chancengleichheit im Spiegel der Zeit"

Lives in Chemistry

In der Buchreihe "Lives in Chemistry" sind mehrere Bücher von Chemikerinnen erschienen.
Bücher entdecken

Deutsche Pionierinnen der Chemie

Es gab und gibt Pionierinnen in der Chemie. Engagierte Mitglieder haben verschiedenen Biografien zusammengetragen, die es zu entdecken gilt.
Zu den Biografien

Schlaglichtheft Chancengleichheit (Mai 2025)

Zur Ausgabe der "Nachrichten aus der Chemie"

Chemiestudium mit chronischer Krankheit (Juni 2022)

Zum Interview mit Falk Seidel

Bei Inklusion gibt es nichts zu verlieren (März 2021)

Zum Leitartikel von Dr. Lisa Pecher

Preise und Auszeichnungen fair vergeben

Auswahlkommissionen

werden gendergerecht besetzt.
Auszeichnungen entdecken

Vermehrte Nominierung verdienter Chemikerinnen

wird aktiv gefördert.
Jetzt selbst Nominierung einreichen

Hildegard-Hamm-Brücher-Preis für Chancengleichheit in der Chemie

würdigt innovative Projekte (7500 €).
Mehr zum Preis erfahren

Netzwerk und Austausch

JCF Team Chancengleichheit

informiert junge Chemiker:innen und zeigt Missstände auf.
Mehr über das Team erfahren

VCW-Stammtisch "Chancen für alle"

behandelt Führung, Karriere und Work-Life-Balance.
Am nächsten Stammtisch teilnehmen

Global Women's Breakfast –

jährliche weltweite Veranstaltungsserie.
Die weltweite Bewegung kennenlernen

Diversity Talks

zu aktuellen Themen wie Inklusion oder Arbeiterkinder.
Zu den Veranstaltungen

Familie und Beruf vereinbaren

Interview-Reihe "Kind und Karriere"

in den Nachrichten aus der Chemie
Zu den Interviews

Konkrete Einblicke von Chemiker:innen

verschiedener Karrierestufen.

Aufzeigen

flexibler Arbeitsmodelle und Lösungsansätze.