Chemiegeschichte: Staudingers Kautschukmodell auf dem Prüfstand
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Hermann Staudinger konzipierte im Jahr 1920 seine Theorie der Makromoleküle, die sein Doktorand Jakob Fritschi von 1920 bis 1922 experimentell untersuchte. Fritschi prüfte, ob die Kautschukkolloidteilchen Moleküle oder Mizellen sind, und verwendete als Erster in einer Publikation den Begriff „Makromolekül“. Hermann Staudinger hatte im Jahr 1911 erstmals an Kautschuk geforscht, als er sich als Extraordinarius der Technischen Hochschule Karlsruhe am Synthesekautschukprojekt der BASF beteiligte. Abb. 1: Herrmann Staudinger (1881 – 1965) hatte die Theorie, „dass Hunderte von Isoprenmolekülen die großen Kautschukmoleküle“ bilden. Das Foto zeigt ih...




