Karl-Ziegler-Förderpreis
Ein Zweck der Karl-Ziegler-Stiftung ist die Förderung von Chemikerinnen und Chemikern durch die Vergabe von Stipendien an bevorzugt jüngere Personen. Um diesen Zweck zu erfüllen, vergibt die Stiftung alle zwei Jahre den Karl-Ziegler-Förderpreis. Mit dem Preis wird es Leiterinnen und Leitern einer Nachwuchsgruppe ermöglicht, eine Postdocstelle mit monatlich 2500,00 Euro zu finanzieren. Insgesamt ist der Preis mit 30 000,00 Euro dotiert und wird monatlich ausgezahlt.
Die Nachwuchsgruppenleitung kann die Postdoc-Position frei besetzen. Die Antragsstellerin oder der Antragssteller darf noch keine W2-Professur oder höher innehaben. Die Stiftung muss bei allen aus diesem Projekt entstandenen Veröffentlichungen (Publikationen, Vorträge, Posterbeiträge, etc) als Förderin erwähnt werden.
Mit dem Preis werden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert, die eine eigenständige Forschungsgruppe leiten und noch keine W3- oder W2-Professur oder eine vergleichbare Position innehaben. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 30.000 € dotiert und soll es ermöglichen, für die Dauer eines Jahres eine Postdoktorandin oder einen Postdoktoranden mit monatlich 2.500 € zu finanzieren. Die Auszahlung beginnt im ersten Quartal 2026. Voraussetzung ist, dass die geförderte Person auf den Forschungsgebieten Karl Zieglers arbeitet, insbesondere in der metallorganischen und anorganischen Chemie, der organischen und angewandten Chemie, der Polymerchemie oder der Katalyse.

Juniorprofessorin Dr. Lisa Vondung erhält den Karl-Ziegler-Förderpreis für ihre Forschung zu metallorganischen Lanthanoid- und Uranverbindungen. Vondung hat bereits wichtige Erkenntnisse über Bindungseigenschaften zwischen Liganden und f-Elementen gewonnen. Mit dem Preisgeld will sie die bisher kaum erforschten bimetallischen Urankomplexe untersuchen. Dabei will sie systematisch erforschen, wie der Abstand zwischen den beiden Metallatomen deren Reaktivität beeinflusst. Besonders interessieren Vondung synergistische Effekte – wenn zwei Metallatome zusammen anders reagieren als einzeln. Diese Grundlagenforschung soll die Basis für spätere katalytische Anwendungen schaffen.
Mehr Informationen zu Lisa Vondung| Jahr | Gruppenleitung | PostDoc |
| 2025 | Lisa Vondung, Universität Hamburg | Richard Turnbull |
| 2023 | Christopher J. Teskey, TU Braunschweig | Martina Lippolis |