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Wohin, „Quo vadis“?

Frauke Zbikowski

06.04.2016

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Vom Bibelwort zur allumfassenden Überschrift: Wie sich eine einfache Frage (nicht nur) in der Chemie unkontrolliert verbreitet. Um das Jahr 100 nach Christus lässt der Evangelist Johannes den Apostel Petrus fragen: „Herr, wohin gehst Du?“ oder, wie es in der lateinischen Bibel heißt: „Domine, quo vadis?“ (Johannes 13, Vers 36). Diese Phrase ruhte zunächst nur wenig länger als Jesus: Die frühe Christenheit erzählte sich, Petrus habe ihn lange nach Kreuzigung und Auferstehung vor den Toren Roms getroffen und ihn mit der gleichen Formulierung nach seinem Weg gefragt. Dann wurde es recht still um „Quo vadis“. Ende des 19. Jahrhunderts inspirierte...

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Bildung & Gesellschaft
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