Mathematisch-naturwissenschaftliche Gesellschaften: Signal für Weltoffenheit und internationale Zusammenarbeit

Wissenschaft verbindet – offener Diskurs und internationale Zusammenarbeit sind unabdingbar

Karin J. Schmitz

02.02.2024

Die GDCh und vier weitere große naturwissenschaftliche Gesellschaften wenden sich gegen antidemokratische und nationalistische Ansätze in Deutschland. Sie betonen, dass die Wissenschaft auf Weltoffenheit, internationale Zusammenarbeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit angewiesen ist. Sie rufen ihre Mitglieder dazu auf, für eine weltoffene, demokratische Gesellschaft und eine freie Wissenschaft einzutreten.

Die unter dem Motto „Wissenschaft verbindet“ zusammengeschlossenen mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften – der Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo), die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) – setzen mit ihrer gemeinsamen Pressmitteilung ein Signal für Forschungsfreiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Weltoffenheit und internationale Zusammenarbeit. Diese Punkte sind Voraussetzungen für das wissenschaftliche, wirtschaftliche und soziale Wohlergehen unseres Landes – und damit auch für den individuellen Lebensstandard von uns allen.

Die Gesellschaften betonen, dass gerade in Mathematik und Naturwissenschaften der Austausch von Ideen und Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Herangehensweisen notwendig ist. Sie sind der festen Überzeugung, dass Wohlstand und Stärke eines Landes nicht auf Homogenität beruhen, sondern auf Vielfalt und Freiheit. Die gemeinsame Pressemitteilung ist unter www.gdch.de/presse veröffentlicht.

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