Wirtschaftlich katalysieren
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Indem sie die Aktivierungsenergie chemischer Reaktionen senken, helfen Katalysatoren, Energiekosten zu sparen, etwa beim Herstellen von Kunststoffen, Ammoniak oder Wasserstoff. Allerdings ist das Katalysatormaterial oft teuer. Welche günstigeren Alternativen gibt es? Für die Ammoniaksynthese fand der Chemiker Fritz Haber im Jahr 1904 einen Osmiumkatalysator. Dieses Metall ist jedoch selten – und noch dazu hochgiftig. So stieg man im Jahr 1911 auf einen Katalysator aus kostengünstigem Eisen um. Abb.1: Foto: Michal / Adobe Stock Damals ahnte man noch nicht, dass Ammoniak heutzutage Karriere als günstige Transportform von grünem Wasserstoff mach...




