Wenn ein Chemiestudium nicht das Richtige ist
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Michaela Hiermann hat ihr Chemiestudium an der Universität Tübingen nach 19 Semestern abgebrochen. ”Das erste Semester war wie ein Sprung ins kalte Wasser“, berichtet die 33-Jährige — und davon hat sie sich nie erholt. Drei Jahre litt sie am Burnout-Syndrom und kam beim Lernstoff nicht mit. Irgendwann musste sie nebenbei jobben, und die Zeit fürs Lernen fehlte. Nun absolviert sie eine Ausbildung zur chemisch-technischen Assistentin (CTA) am Institut Dr. Flad in Stuttgart. Wie Michaela Hiermann geht es etwa einem Drittel aller Chemiestudenten: 31 Prozent der Studienanfänger der Jahre 2000 bis 2003 haben kein Studium abgeschlossen. Weitere 25 P...




