Wasserqualität in der EU
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Derzeit gelten weniger als 40 Prozent der Oberflächengewässer – also etwa Flüsse und Seen – der EU als gesund. In Deutschland sind es nur 9 Prozent; dagegen sind 52,7 Prozent in (sehr) schlechtem Zustand (Grafik). Das liegt beispielsweise an übermäßig viel Nitrat: Jede vierte Messstelle hat zu hohe Werte erfasst. Das Nitrat stammt vor allem aus Dünger. Weitere Probleme sind Pestizide, Plastikverschmutzung aus Textilien und chemische Schadstoffe wie Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS). Die EU hatte sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2027 alle Gewässer in einen guten Zustand zu versetzen. Wasseratlas 2025 von Heinrich-Böll-Stiftung und Bu...




