Von der Mücke in die Schwalbe
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Wie Wicht und Team am Antiepileptikum Carbamazepin zeigten, gelangen Schadstoffe aus dem Abwasser über Insekten in terrestrische Ökosysteme. Eine hochempfindliche LC-MS/MS-Methode nach Quechers-Extraktion, die nur drei Individuen als Probe benötigt, belegt: Die Carbamazepin-Belastung in Mückenlarven hängt von der Gewässerkonzentration ab und bleibt über das Larvenstadium hinaus konstant. Auf Basis dieser Information berechneten sie für Schwalben eine tägliche Carbamazepin-Aufnahme von bis zu 5 μg · kg –1 über den Verzehr belasteter Mücken. Auch polare Substanzen mit relativ geringen Biokonzentrationsfaktoren führen also zu hohen Aufnahmemenge...




