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Ursprung und Funktionen der Sphingolipide

Christine Beemelmanns

01.02.2019

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Sphingolipide – polare Lipide, die Bestandteil von Zellmembranen sind und sich vom ungesättigten Aminoalkohol Sphingosin ableiten – wurden zwar im menschlichen Gehirn entdeckt, kommen aber in allen Lebensformen einschließlich Viren vor. Ihre Funktionen machen sie interessant für die Medikamentenforschung. Im Jahr 1884 extrahierte Johan L. W. Thudichum eine rätselhafte Verbindung aus menschlichem Gehirn. Er nannte sie Sphingosin, nach dem mythologischen Rätsel der Sphinx. Thudichum isolierte noch weitere solcher Cerebroside und legte damit den Grundstein der Sphingolipidforschung. Struktur von Sphingolipiden Bis heute sind noch nicht alle Gehe...

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Wissenschaft + Forschung
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