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Unter Wasser rauchen – oder nicht

01.12.2019

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Hydrothermale Quellen auf dem Meeresboden speien heißes Wasser, das Substanzen wie Kupfer-, Eisen- oder Mangansalze enthält. Wo diese auf kaltes Seewasser treffen, türmen sich meterhohe Mineralienberge auf – ein Paradies für Geochemiker und Kristallographen. Auf 3700 Meter Tiefe ist es stockdunkel, und das Thermometer zeigt 2 °C an. Der Scheinwerfer des Unterwasserfahrzeugs leuchtet auf flaches graues Sediment, viel mehr gibt es nicht zu sehen. Wenige Meter weiter ragen dutzende Kalktürme empor, zwischen 12 und 25 Meter hoch. Aus unzähligen Öffnungen strömt 290 °C heißes Wasser. Es wimmelt nur so von Leben: Muscheln, Krabben, Seeanemonen, Wür...

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Wissenschaft + Forschung
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