Strahlende Gläser
Strahlende Gläser Ein Leserbrief im ersten Juni-Heft der Nachrichten aus Chemie und Technik 1975 thematisierte radioaktiven Abfall, der zu Glas verfestigt wird. Dem Briefschreiber zufolge wurde das seinerzeit in Deutschland nur in Jülich erprobt, und zwar mit einem Borosilicat- und einem Phosphatglasverfahren. Bisher seien 65 Liter Abfalllösung mit einer Aktivität von zirka 25 000 Ci verarbeitet worden. Diese Spaltproduktmenge entspreche einer vorausgegangenen Stromerzeugung von zirka 10 Millionen Kilowattstunden. Dabei sei das Phosphatglasverfahren wieder im Gespräch: Heute sind die Endprodukte in der Regel Borosilikatglasblöcke (Glaskokille...




