Stiban + Alkalimetallbase = Metallstibanid
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Die Gruppe um von Hänisch hat eine Serie von Alkalimetall-Stibaniden [M(L) x SbH 2 ] (M = Li, Na, K, Rb, Cs) synthetisiert, und zwar durch Deprotonierung von Stiban mit Metallbasen. Diese Stibanidsalze sind durch mehrzähnige Neutralliganden L, etwa Kronenether, stabilisiert. Die Sb-H-Streckschwingung liegt bei 1765 cm –1 und die 1 H-NMR-Resonanz des Stibanids bei –3,73 ppm. Die Autoren nutzten [Na(Dioxan) x SbH 2 ] für Metathesereaktionen, die das Silylstiban (Me 3 Si) 3 SiSbH 2 lieferten, und bei Reaktion mit der Ga I -Verbindung [(BDI)Ga] (BDI = β-Diketiminat) schiebt sich Ga in die Sb-H-Bindung. AH Angew. Chem. Int. Ed. 2022, doi: 10.1002/...




