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Sorgenkind systemischer Pflanzenschutz

02.10.2014

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts galt der systemische Pflanzenschutz als Idee, die sowohl den Landwirten als auch der Umwelt nützt. Anstatt ganze Felder mit Gift zu besprühen, ließ sich nun das Saatgut mit Insektiziden wie den Neonicotinoiden Clothianidin und Imidacloprid beizen (Abbildung 1). Die keimende Pflanze baut die Chemikalien in ihre Blätter ein. Dort ahmen sie ebenso wie das natürliche Schutzmittel der Tabakpflanze, das Nicotin, den Botenstoff Acetylcholin nach. Insekten, die an behandelten Pflanzen knabbern, vergiften sich, da ihre Enzyme den falschen Botenstoff, anders als das eigene Acetylcholin, nicht abbauen könne...

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