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Lebensmittelsicherheit nach Fukushima

Georg Steinhauser

29.04.2015

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Mit den Nachrichten vom Reaktorunfall vom 11. März 2011 in Japan kamen Erinnerungen an Tschernobyl, an verseuchte Lebensmittel und Schilddrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen. Vorweg: Die Folgen von Fukushima kommen nicht annähernd an die von Tschernobyl heran. In Fukushima wurden Radionuklide mit einer Gesamtaktivität von 520 Peta-Becquerel (PBq, 1015 Zerfälle pro Sekunde) freigesetzt, eine Größenordnung weniger als in Tschernobyl. Etwa 80 Prozent der in Fukushima freigesetzten Radionuklide trieb der Wind in Richtung Pazifik, was eine noch gravierendere Kontamination der Landmasse abwendete. Darüber hinaus wurden die gefährdeten Orte schn...

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