Karrierekolumne: Entscheiden: erst ob, dann wie
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Geert sieht furchtbar aus. Ihm stehen die Haare zu Berge, die Augenringe sprechen Bände. „Danke dafür, dass ich mich auskotzen konnte“, brummt er ins Telefon. Was er in den letzten Tagen durchgemacht hat, ist oft eine Rechtfertigung für die höheren Gehälter von Führungskräften: Stress, sich mit unangenehmen Entscheidungen auseinandersetzen zu müssen. Die Entscheidung, die Geert seit Tagen vor sich herschiebt, könnte schwieriger kaum sein. Eine seiner Mitarbeiterinnen hatte stundenlang Pausen gemacht und diese als Arbeitszeit erfasst, ein Vertrauensbruch. An ihrer Zeiterfassung war zu erkennen, dass sie den Betrug über Monate schrittweise gete...




