Karrierekolumne: Aufschreiben statt vermuten
In einem Workshop diskutieren wir Bewerbungsunterlagen. „Meine Publikationsliste wird mir bei den Bewerbungen das Genick brechen“, murmelt Adrian. Er hat sich in seiner gesamten Promotion auf ein einziges Projekt konzentriert. Als seine Chefin die Ergebnisse zur Publikation einreichte, stand er bei den Autoren nur an Stelle drei. „Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich bei der Publikation der Erstautor sein werde.“ „Glücklicherweise wollen Sie sich sowieso in Richtung Industrie orientieren“, werfe ich ein, „da zählt die Publikationsliste viel weniger als an der Uni“, und ergänze: „Lassen Sie uns dennoch einen Blick darauf werfen, wie sich...




