Artikel

Hydrofunktionalisierung mit unüblicher Regioselektivität

Tanja Gulder et al.

01.09.2014

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die regioselektive Hydrofunktionalisierung terminaler Olefine ist eine der nützlichsten Transformationen in der organischen Chemie. Im Tonnenmaßstab dargestellt werden so unter anderem die Grundchemikalien i-Propanol und t-Butylamin durch Addition von Wasser bzw. Ammoniak unter katalytischen Bedingungen an Isopren und i-Butylen. 1 Diese Markownikow-Additionen verlaufen fast völlig atomökonomisch und gehen von leicht zugänglichen und billigen Edukten aus. Von Bedeutung sind jedoch nicht nur die Markownikow - Produkte, sondern auch deren Regioisomere. Bis vor kurzem fehlten allerdings robuste und effektive Verfahren, um sie darzustellen. Aus di...

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