Wichtigster Chemiekongress im deutschsprachigen Raum präsentiert internationale Spitzenforschung

GDCh-Wissenschaftsforum Chemie erstmals digital

25.05.2021

Infektionsforschung, Energie, Nachhaltigkeit und Klimaforschung – diese Themen stellen die Wissenschaft weltweit vor neue, drängende Herausforderungen. Welchen Beitrag die Chemie bei der Lösung globaler Probleme leisten kann, zeigt das GDCh-Wissenschaftsforum Chemie, das 2021 unter dem Motto „Chemists create solutions“ stattfindet. In täglichen Plenarsymposien präsentieren wissenschaftliche Koryphäen, wie sich Pandemien zukünftig bekämpfen lassen können, wie die Chemie zur Energie der Zukunft beitragen kann und wie sie nachhaltige Entwicklungen unterstützen und voranbringen kann. Zahlreiche Symposien der GDCh-Fachgruppen geben darüber hinaus Einblick in aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und Erkenntnisse aus der Welt der Chemie.


„Unser nächstes WiFo wird nicht nur digital, sondern auch viel internationaler sein als frühere Wissenschaftsforen“, betont GDCh-Präsident Professor Dr. Peter R. Schreiner. „Die meisten wissenschaftlichen Vorträge werden auf Englisch gehalten werden und die digitale Veranstaltung erleichtert es Interessierten aus der ganzen Welt, am WiFo teilzunehmen.“ Die GDCh rechnet daher mit einer deutlich höheren Anzahl internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als bei früheren WiFos.


Bei der feierlichen Eröffnung des WiFo am 29. August wird der Karl-Ziegler-Preis verliehen – mit einem Preisgeld von 50 000 Euro einer der am höchsten dotierten deutschen Chemie-Preise. Als weiteres Highlight wird zum ersten Mal der Hildegard-Hamm-Brücher-Preis für Chancengleichheit in der Chemie vergeben. Mit dem neuen Preis zeichnet die GDCh Einzelpersonen, Teams oder Organisationen aus, die sich die sich mit innovativen Projekten für Chancengleichheit in der Chemie einsetzen.


Neben dem wissenschaftlichen Programm bietet das WiFo 2021 auch zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken – keine Selbstverständlichkeit für eine Online-Konferenz. Die bereits mehrfach erprobte digitale Konferenzplattform bietet den Teilnehmenden direkte (Video-)Chat-Funktionen sowie sogenannte „Meet & Mingle“-Räume, die (Video-)Chats in Gruppen ermöglichen. Auch das direkte Vernetzen und Austauschen von Kontaktdaten ist möglich. Durch diese starke soziale Komponente können in den Kaffeepausen Kontakte geknüpft werden – fast wie auf einer Präsenzveranstaltung. Darüber hinaus bieten auch eine Posterausstellung, eine Jobbörse sowie eine virtuelle Ausstellung, in der sich zahlreiche Unternehmen und Institutionen präsentieren, viele Interaktions- und Vernetzungsmöglichkeiten. Davon profitiert vor allem auch der wissenschaftliche Nachwuchs: Zu günstigen Teilnahmekonditionen bieten sich gute Möglichkeiten, die eigene Forschung einem internationalen Publikum zu präsentieren und das berufliche Netzwerk auf- und auszubauen.


Weitere Informationen zur Tagung unter www.wifo2021.de


Das GDCh-Wissenschaftsforum Chemie (WiFo) – kurz und bündig


Das GDCh-Wissenschaftsforum Chemie 2021 findet unter dem Motto „Chemists create solutions“ vom 29. August bis 1. September online statt. Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Plenarvorträgen, Hauptsymposien, einer Poster- und einer Industrieausstellung. Außerdem werden zahlreiche renommierte Preise verliehen. Die Anmeldung ist ab dem 25. Mai unter www.wifo2021.de möglich.


Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 30 000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Alle zwei Jahre veranstaltet sie an wechselnden Orten in Deutschland das GDCh-Wissenschaftsforum Chemie –in diesem Jahr zum ersten Mal online. Zu diesem bedeutendsten deutschen Chemiekongress werden von der GDCh auch internationale Wissenschaftler von Rang und Namen zu Vorträgen eingeladen.


Kontakt:

Maren Mielck

Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Öffentlichkeitsarbeit

Tel. +49 69 7917-327

Fax +49 69 7917-1327

E-Mail: pr@gdch.de

www.gdch.de/presse

pr05_WiFo_SchreinerGDCh-Präsident Prof. Dr. Peter R. Schreiner (Foto: K. Friese) pr05_Wifo_1

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