Fluoridionenaffinität aus SMILES-Codes
Die Stärke von Lewis-Säuren ergibt sich beispielsweise aus der Fluoridionenaffinität. Diese Werte quantenchemisch zu berechnen, ist jedoch aufwendig. Anhand von Smiles-Codes schätzen Greb und Mitarbeitende die Fluoridionenaffinität von Verbindungen in der Gasphase sowie in Lösung. Dazu trainierten sie ein neuronales Netzwerk mit fast 50 000 Datenpunkten, bestehend aus neutralen Verbindungen mit 13 verschiedenen Zentralatomen in unterschiedlichen Oxidationsstufen. Mit einem mittleren absoluten Fehler von 14 kJ mol −1 schätzt das Tool die Stärke einer Lewis-Säure. Es ist über eine Website zugänglich. FT Angew. Chem. Int. Ed., doi: 10.1002/anie....




