Fischer‐Tropsch‐Synthese: Wiederkehr im grünen Gewand
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Vor 85 Jahren erfanden Franz Fischer und Hans Tropsch am Kaiser-Wilhelm-Institut für Kohleforschung in Mülheim (Ruhr) ein Verfahren, das Synthesegas (H2 + CO) katalytisch in flüssige Kohlenwasserstoffe umwandelt. Obwohl die Erfinder zunächst die Nutzung der im Revier geförderten Steinkohle anvisierten, zeichnet sich das Verfahren durch seine Vielseitigkeit aus, da sich Synthesegas aus vielerlei kohlenstoffhaltigen Materialien gewinnen lässt: beispielsweise aus Kohle oder Erdgas, aber auch aus Biomasse oder Müll. Der Haken an der Sache war nur, dass die Produktionskosten des synthetischen Benzins — selbst zu Zeiten relativ hoher Ölpreise — die...




