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Festkörper‐NMR‐Spektroskopie in der Koordinationschemie

Wolfgang Schöfberger

09.09.2013

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die meisten NMR-aktiven Kerne im Periodensystem verfügen über ein quadrupolares Moment, also eine nicht symmetrische Kernladungsverteilung. In Kombination mit einer unsymmetrischen Elektronenverteilung entsteht eine starke NMR-aktive Wechselwirkung, die Linienbreiten der NMR-Signale stark vergrößert. Solche quadrupolaren Metallkerne sind allgegenwärtig in anorganischen Materialien und biologischen Systemen, wo sie bei biologischen Prozessen essenzielle Funktionen übernehmen. So enthalten Proteine oft Kupfer-, Zink-, Kobalt- oder Vanadiumionen, die für bindende, katalytische oder strukturelle Eigenschaften notwendig sind oder als Speicher- und...

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