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ESR‐Spektroskopie: Was der Spin verrät

14.06.2010

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Elektronenspinresonanz-Spektroskopie (ESR, auch electron paramagnetic resonance, EPR) steht ein wenig im Schatten ihres großen Bruders Kernspinresonanz-Spektroskopie (nuclear magnetic resonance, NMR). Beide Verfahren nutzen auf analoge Weise den Spin von Elektronen bzw. Atomkernen. Doch nahezu jedes biologisch relevante Molekül enthält NMR-taugliche Kerne (etwa 1H), während man Moleküle mit dem für ESR erforderlichen ungepaarten Elektron (also Radikale) nur selten findet. Die Strukturbiologie verwendet deshalb Spinlabel, um ungepaarte Elektronen in das zu untersuchende Biomolekül einzubauen, und so die ESR als zusätzliche, zu NMR kompleme...

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