Emittieren und regenerieren
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Die Existenz solvatisierter Elektronen e—aq wurde erstmals bei der Umwandlung von wässriger Kohlensäure (pH ~3,7) unter Einfluss von Gammastrahlung in einfache organische Substanzen wie Formaldehyd oder Ameisensäure nachgewiesen. 1 Dabei ist die H2-Ausbeute die gleiche wie bei der Radiolyse von reinem, dreifach destilliertem Wasser. In der Folge wurde die CO2-Reduktion durch die Existenz von e—aq-Spezies erklärt. Diese entstehen aus thermischen Elektronen (e—th, E < 10 eV), die bei der Wasserradiolyse generiert werden. Dabei bilden die Wassermoleküle, deren positive Dipole dem e—th zugewandt sind, in etwa 200 fs bis 1 ps eine Solvathülle. Die...




