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Egon Uhlig und die Koordinationschemie in Jena

08.05.2013

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Egon Uhlig (1929 — 2009) gehört zu den herausragenden deutschen Koordinationschemikern der Generation nach Walter Hieber (1895 — 1976) und Franz Hein (1892 — 1976). Sein Doktorvater war der Leipziger Professor für anorganische Chemie Leopold Wolf (1896 — 1974), einer der letzten Schüler von Arthur Hantzsch (1857—1935). Egon Uhlig wurde 1929 in Neundorf in Südsachsen geboren. Nach dem Abitur in Annaberg im Erzgebirge studierte er ab 1948 Chemie in Leipzig. Im November 1955 promovierte er mit der Arbeit “Über aromatische Ester und Äther des Triäthanolamins und des Tetraäthanolammoniumhydroxyds”. 1 Im Jahr 1960 habilitierte sich Uhlig an der Uni...

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