Aus der Forschung
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
R eaktionswege im Griff | Reaktionsnetzwerke katalytischer Systeme lassen sich erstmals automatisch modellieren, wie Robidas und Legault von der Universität Sherbrooke, Kanada, zeigen. Ihr Ansatz begrenzt die sonst schnell möglichen Reaktionsschritte von Millionen auf Tausende. Ein neues Konzept basierend auf „atomaren Reaktivitäten“ bewertet, welche Bindungsänderungen plausibel sind, und verwirft früh unwahrscheinliche Reaktionen, beispielsweise den Bruch von Doppel- oder Dreifachbindung. Ein „neophiles“ kinetisches Modell filtert zusätzlich Zwischenstufen und reduziert das Netzwerk auf relevante Pfade. So lassen sich auch größere Systeme re...




