Georg-Manecke-Stiftung

Bei der GDCh wurde 1999 die unselbstständige, gemeinnützige Georg-Manecke-Stiftung durch die Witwe des Namensgebers Nina Manecke (1921 - 2024) eingerichtet, um jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen den Weg in ihre berufliche Zukunft zu ebnen. Mit der Etablierung der Stiftung wollte die Stifterin dazu beitragen, den wissenschaftlichen Nachwuchs auf den Arbeitsgebieten ihres Mannes in seinem Sinne zu fördern.
Georg Maneckes (1916 - 1990) Interesse galt der präparativen makromolekularen Chemie und der praktischen Anwendung makromolekularer Stoffe, insbesondere für biochemische und biotechnische Zwecke.
Aus der Stiftung sollen der Georg-Manecke-Preis an promovierte oder gleichwertig qualifizierte Naturwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen, die eine weitere wissenschaftliche Laufbahn in der Grundlagenforschung oder angewandten Forschung anstreben und in der Regel noch nicht habilitiert sind, sowie das Georg-Manecke-Stipendium an ausländische, vorzugsweise an osteuropäische und asiatische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zur Förderung ihrer Forschungsaufenthalte an deutschen Hochschulen oder anderen wissenschaftlichen Institutionen nach Möglichkeit jährlich vergeben werden.
Die Georg-Manecke-Stiftung unterstützt gezielt wissenschaftliche Exzellenz, internationale Zusammenarbeit und den chemischen Nachwuchs – mit besonderem Fokus auf die Polymerwissenschaften.
Zu den zentralen Fördermaßnahmen gehören:
Der Georg-Manecke-Förderpreis wird an herausragende Chemiker:innen und unabhängige Naturwissenschaftler:innen mit Promotion verliehen. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Zusätzlich steht ein Projektförderetat von 10.000 Euro für die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten durch Sachmittel zur Verfügung.
Das Georg-Manecke-Stipendium fördert Forschungsaufenthalte internationaler Wissenschaftler:innen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Pro Jahr können bis zu zwei Stipendien in Höhe von jeweils 10.000 Euro vergeben werden.
Die Unterstützung von Tagungen und Konferenzen, die einen Bezug zu den Polymerwissenschaften haben. Das Ziel besteht darin, den wissenschaftlichen Austausch zu stärken, die Organisation zu erleichtern und durch reduzierte Teilnahmegebühren eine breite Beteiligung zu ermöglichen.
Die Projektförderung unabhängiger Nachwuchsgruppen in den Polymerwissenschaften. Pro Projekt werden Sach- und Reisekosten mit bis zu 10.000 Euro gefördert, um innovative Forschungsvorhaben wirksam voranzubringen.
| 2019 | Julian Thiele, Dresden |
| 2016 | Sebastian Kruss, Göttingen |
| 2014 | Frederik Wurm, Mainz |
| 2012 | Leonid Ionov, Dresden |
| 2007 | Andrij Pich, Dresden |
| 2003 | Jörg Tiller, Freiburg |
| 2000 | Brigitte Voit, Dresden |
| 2010 | Nadiya Solomko, Lviv/Ukraine |
| 2006 | Eliska Svobodova, Pardubice/ Tschechien |
| 2001 | Eva Lichnerova, Bratislava, Slowakei |
GDCh-Geschäftsführer: Dr. Tom Kinzel, Frankfurt a. M. (Vorsitz)
Dr. Joachim Simon, Grevenbroich
Prof. Dr. Rainer Haag, Berlin
Prof. Dr. Helmut Ritter, Düsseldorf
Prof. Dr. Brigitte Voit, Dresden
Prof. Dr. Eckhard Ottow, Berlin
N.N.