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GDCh-Preise

Wöhler-Preis für Nachhaltige Chemie

Wöhler-Preis für Nachhaltige Chemie

Wöhler-Preis für Nachhaltige Chemie

Nachhaltige Chemie
2025 - Siegfried Waldvogel, Mülheim a.d. Ruhr
2023 - Klaus Kümmerer, Lüneburg
2019 - Dieter Vogt, Dortmund
2025 - Siegfried Waldvogel, Mülheim a.d. Ruhr
2023 - Klaus Kümmerer, Lüneburg
2019 - Dieter Vogt, Dortmund
Wöhler-Preis für Nachhaltige Chemie
Preisträger 2025 - Siegfried Waldvogel, Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion

Für seine herausragenden und zukunftsweisenden Leistungen in der Elektrosynthese, die er seit über 25 Jahren mit großem Erfolg verfolgt, wird Prof. Dr. Siegfried Waldvogel mit dem Wöhler-Preis für Nachhaltige Chemie geehrt. Sein Fokus liegt auf innovativen Methoden zur Herstellung organischer Verbindungen unter Einsatz elektrischer Energie. Diese Methoden bieten sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile und vermeiden Abfall. Besonders hervorzuheben ist seine ganzheitliche Herangehensweise, die von der Forschung bis zur industriellen Umsetzung reicht. Die Forschung von Prof. Waldvogel hat maßgeblich dazu beigetragen, hochwertige chemische Verbindungen – insbesondere pharmazeutische Wirkstoffe und Feinchemikalien – durch Elektrosynthese und -katalyse zu produzieren. Seine Arbeit verbindet akademische Exzellenz mit praktischen Anwendungen und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Chemie.

Mehr Informationen zu Siegfried Waldvogel

Der Wöhler-Preis für Nachhaltige Chemie hat seine Wurzeln in der Chemischen Gesellschaft der DDR, die von 1960 bis 1991 einen nach Friedrich Wöhler benannten Preis verlieh. 1998 hat die GDCh diesen Preis wieder aufgenommen. Mit dem Wöhler-Preises für Ressourcenschonende Prozesse wurde bis 2011 für innovative Forschungsbeiträge zur höheren Umweltverträglichkeit, verantwortungsbewusste Nutzung vorhandener oder Erschließung neuer Ressourcen verliehen. 2012 wurde der Preis zu Wöhler-Preis für Nachhaltige Chemie umbenannt und wird für wegweisende und herausragende Beiträge zur Entwicklung und Umsetzung einer Nachhaltigen Chemie verliehen.

Mehr Informationen zu Friedrich Wöhler
  • Fachgebiet: Nachhaltige Chemie
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1998
  • Vergeben in: Ungeraden Jahren
Ausgezeichnete Personen seit 1998
2025Siegfried Waldvogel, MPI für chemische Energiekonversion/Mülheim
2023Klaus Kümmerer, Leuphana Universität Lüneburg
2019Dieter Vogt, Dortmund
2017Konrad Hungerbühler, Zürich/Schweiz
2015Matthias Beller, Rostock
2013Bernhard Rieger, München
2012Paul T. Anastas, New Haven, CT/USA

Inhaber des Wöhler-Preises für Ressourcenschonende Prozesse

2011Ferdi Schüth, Mülheim a. d. Ruhr
2009Walter Leitner, Aachen
2007Jürgen O. Metzger, Oldenburg
2005

Torsten Groth, Leverkusen, Lanxess Deutschland GmbH
Winfried Joentgen, Wuppertal, Bayer HealthCare AG
Alfred Mitschker, Odenthal, ehemals Bayer AG
Nikolaus Müller, Leverkusen, Lanxess Deutschland GmbH

2002Christian Wandrey, Jülich und Bonn
2000

Karlheinz Hill, Düsseldorf, Cognis GmbH
Rainer Eskuchen, Düsseldorf, Cognis GmbH
Patrick M. McCurry, Cincinnati, Cognis GmbH

1998Hans-Peter Rath, Ludwigshafen, BASF AG
Auswahlkommission

Prof. Dr. Jennifer Strunk, Technische Universität München (Federführung)
Dr. Monika Bosilj, thyssenkrupp Uhde GmbH, Dortmund
Dr. Dagmar Pascale Kunsmann-Keitel, BASF SE, Ludwigshafen
Prof. Dr. Peter Saling, BASF SE, Ludwigshafen
Prof. Dr. Ferdi Schüth, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim a.d.R.
Prof. Dr. Dirk Tischler, Ruhr Universität Bochum