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GDCh-Preise

Gmelin-Beilstein-Denkmünze

Gmelin-Beilstein-Denkmünze

Gmelin-Beilstein-Denkmünze

Geschichte der Chemie, chemische Literatur oder Chemie-Information
2026 - Helmut Maier, Wuppertal
2024 - Eva E. Wille, Weinheim
Eva Elisabeth Wille (Foto: R. Molz)
2022 - Gisbert Schneider, ETH Zürich/Schweiz
Thumbnail Gisbert Schneider
2020 - Guillermo Restrepo, Leipzig
2026 - Helmut Maier, Wuppertal
2024 - Eva E. Wille, Weinheim
Eva Elisabeth Wille (Foto: R. Molz)
2022 - Gisbert Schneider, ETH Zürich/Schweiz
Thumbnail Gisbert Schneider
2020 - Guillermo Restrepo, Leipzig
Gmelin-Beilstein-Denkmünze
Preisträger 2026 - Helmut Maier, Wuppertal

Die GDCh ehrt apl. Prof. Dr. Dr. Helmut Maier mit der Gmelin-Beilstein-Denkmünze 2026 für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Chemie- und Technikgeschichte. Insbesondere werden seine grundlegenden Arbeiten zur Geschichte des deutschen Innovationssystems im 20. Jahrhundert ausgezeichnet, vor allem zu den Verbindungen staatlicher, universitärer und industrieller Forschung in der Chemie, der chemischen Technik sowie der Materialforschung. Seine faktenbasierten und umfassenden Darstellungen der Schicksale von Chemikerinnen und Chemikern während des Nationalsozialismus bilden eine zentrale Grundlage unserer Erinnerungskultur. Darüber hinaus sind seine strukturhistorischen Analysen der aktiven Beteiligung der Chemie und ihrer Vertreter an der Kriegs- und Vernichtungspolitik des „Dritten Reichs“ von Schlüsselbedeutung für unser historisches Verständnis – und zugleich eine Mahnung für unser heutiges Handeln.

Mehr Informationen zu Helmut Maier

Die Gmelin-Beilstein-Denkmünze wird von der GDCh an in- und ausländische Persönlichkeiten verliehen, die sich besondere Verdienste um die Geschichte der Chemie, die chemische Literatur oder die Chemie-Information erworben haben. Der Preis wurde 1954 von der Hoechst AG gestiftet und wird seit 1996 von der GDCh finanziert. Der Preis erinnert an die Herren Leopold Gmelin und Friedrich Beilstein, die im 19. Jahrhundert die ersten Handbücher zur anorganischen und zur organischen Chemie veröffentlichten.

Mehr Informationen zu Leopold Gmelin Mehr Informationen zu Friedrich Beilstein
  • Fachgebiet: Geschichte der Chemie, Chemie-Information und chemische Literatur
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Silbermedaille, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1954
  • Vergeben in: Geraden Jahren
Ausgezeichnete Personen seit 1954
2026Helmut Maier, Wuppertal
2024Eva E. Wille, Weinheim
2022Gisbert Schneider, ETH Zürich/Schweiz
2020Guillermo Restrepo, Leipzig
2018René Deplanque, Lübeck
2016Joe P. Richmond, Heidelberg
2014Henning Hopf, Braunschweig
2012Engelbert Zaß, Zürich/Schweiz
2010Jürgen Gmehling, Oldenburg
2007Olga Kennard, Cambridge/UK
2005Ute Deichmann, Köln und London/UK
2002Ursula Schoch-Grübler, Ludwigshafen
2000Peter Gölitz, Weinheim
1995Christoph Meinel, Regensburg
1991Johann Gasteiger, München
1990Christian Weiske, Berlin
1988Gerd M. Ahrenholz, Leverkusen
1987Jürgen Schaafhausen, Bad Soden
1983

Robert Fugmann, Frankfurt a. M.

Ernst Meyer, Ludwigshafen

1981Fred A. Tate, Columbus/USA
1980Margot Becke-Goehring, Frankfurt a. M.
1977Günter Kresze, München
1976Hans Rudolf Christen, Zürich/Schweiz
1973Werner Schultheis, Frankfurt a. M.
1966Eduard Kreuzhage, Weinheim
1965Jean Baptiste Gillis, Gent/Belgien
1962Erich Pietsch, Frankfurt a. M.
1958Wilhelm Foerst, Heidelberg
1956Friedrich Richter, frankfurt a.M.
1954

Paul Walden, Gammertingen

Maximilian Pflücke, Berlin

Auswahlkommission

Dr. Vera Köster, Wiley-VCH Weinheim
Christine Nawa M.A., Georg-August-Universität Göttingen
Prof. Dr. Stefan M. Kast, Technische Universität Dortmund
Dr. Nicola Oberbeckmann-Winter, Springer-Verlag GmbH
Prof. Dr. Andrea Volkamer, Universität des Saarlandes