Zeit, Vertrag und Wissenschaft
Es liegt etwas im Argen im wissenschaftlichen System Deutschlands. Der Protest des akademischen Prekariats im letzten Jahr, das sich nicht mehr zur Minna machen lassen will, sondern lieber Hanna ist, machte dies sichtbar: #ichbinhanna lieferte aus vielen einzelnen persönlichen Äußerungen ein digitales Gesamtmosaik einer wütenden Generation. Nun stand die Evaluierung des Gesetzes über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft an (Juristen nennen es liebevoll WissZeitVG). Im Jahr 2016 war das Wissenschaftszeitvertragsgesetz novelliert worden, ab 2020 wurde es zwei Jahre lang evaluiert, Ergebnisse gab es jetzt im Mai. Und voilà: Alles ist b...




