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Vom energetischen Imperativ zur nachhaltigen Chemie

Wladimir Reschetilowski

02.02.2012

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Es war ein vom schönsten Frühherbstwetter begünstigter Tag, an dem Wilhelm Ostwald (1853 — 1932) auf seinem Landsitz “Energie” in Großbothen zu seinem gewohnten Morgenspaziergang aufgebrochen war. Dieser dauerte diesmal, an seinem 60. Geburtstag, viel länger als üblich. Denn entlang des Spazierweges traf er immer wieder auf mit Versen beschriftete und mit symbolischen Zeichnungen gestaltete Tafeln, die Stationen seines Lebens darstellten. Die Verse stammten von seinem ältesten Sohn Wolfgang (1883 —1943) und die Bemalungen von der ältesten Tochter Margarete (1882—1960). Sie erinnerten nicht nur an die bleibenden Taten Ostwalds als Physikochemi...

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