Verschlüsseln mit Polymermuskeln
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Sitti und Mitarbeiter von der Universität Stuttgart verwenden Hydrogele als künstliche Muskeln. Temperaturänderungen zeigen Informationen an oder verbergen sie. Die Hydrogele entstehen durch Terpolymerisation der Monomere 2-Hydroxyethylmethacrylat, Acrylamid und N-Isopropylacrylamid (Nipam). Polyethylenglykoldiacrylat (Pegda) vernetzt die Polymere flexibel. Der Programmiermechanismus beruht auf rationaler Gestaltung der 3-D-Geometrie, die eine Verformung erlaubt. Die Autoren sehen Anwendungsmöglichkeiten in der Informationskryptologie, Miniaturrobotik, Photonik und Phononik. EB Nat. Mater 2023, doi: 10.1038/s41563023-01649-3




