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Proteinkinase‐Inhibitoren: selektiv und wirksam

Stefan Laufer

07.04.2015
April 2015, S. 420-425

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Signaltransduktionskaskaden, in die Proteinkinasen eingebunden sind, regulieren zentrale Prozesse wie Zellwachstum, Zellwanderung, -differenzierung und -transformation sowie die Apoptose, den programmierten Zelltod. Häufig sind sie durch Mutationen dauerhaft aktiviert und führen deshalb in Zellen zu unkontrollierbaren Effekten, etwa zu Krebs und Entzündungen (Autoimmunerkrankungen). Je mehr über die von Proteinkinasen regulierten Prozesse bekannt wurde, desto mehr zeichnete sich ab, dass die Proteinkinasehemmung einen vielversprechenden Therapieansatz bieten könnte. In den späten 1980er Jahren begann deshalb die Erforschung und Entwicklun...

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