Korrespondenz
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Ohne Häme und Hysterie Insgesamt finde ich das Interskriptum von Christian Remenyi [Nachr. Chem. 2019, 67(1), 87] zur Beseitigung von Kaliumbeständen aus Schulen etwas zu abschätzig. Anders als bei Pikrinsäure, die mit etwas Wasser wieder so friedlich wird wie Puderzucker, weshalb bei so manchem der damaligen „Pikrinsäure-Kabumms“ nach meiner festen Überzeugung Hysterie im Spiel war oder wo zumindest wenig reflektiert vorgegangen wurde, gibt es bei verkrustetem Kalium nichts, was man tun kann, damit es wenigstens die Heimtücke wieder verliert. Zum „Kalium-Kabumm“ gibt es also keine Alternative, wenn es verdorben ist und man das Zeug loswerden...




