Korrespondenz
Fleischersatz – unfreiwillig Der Beitrag „Mykoprotein als Fleischersatz“ [Nachr. Chem. 2016, 64, 403] hat mich an meine Kindheit erinnert. Kriegsbedingt (Jahrgang 1945) bin ich als Sachse in Bayern geboren und habe in der Nachkriegszeit sehr viele sehr merkwürdige Dinge zu essen bekommen, an die meisten erinnere ich mich aber nicht mehr. Zwei Ausnahmen gibt es: Das eine war die nicht nur in der Nachkriegszeit übliche Lebertranfolter, das andere ist nur ein Begriff, den meine (älteren) Geschwister gelegentlich und mit verachtendem Unterton gebrauchten: Aga-Paste. Wie mein Bruder mir auf Nachfrage erzählt, handelte es sich um dunkelblaue Einpfu...




