Karrierekolumne: Wie man es dreht und wendet
In einem Bewerberseminar schlage ich einen Perspektivwechsel vor: Die Teilnehmenden sollen sich die Bewerbungsunterlagen nicht einfach nur anschauen und kommentieren, sondern zunächst arbeiten wie Personaler – unter Zeitdruck: Sie haben pro Bewerbung genau drei Minuten Zeit und sollen dann einen Fragebogen über die Bewerber beantworten. Nach fünf dieser dreiminütigen Kurzanalysen zeigen die Gesichter deutliche Ermüdungserscheinungen. Einer stöhnt: „Man kann immer schnell einen Haken machen bei „Stark in der Wissenschaft“, doch wenn man mehr wissen will, muss man lange suchen.“ Gemeinsam analysieren wir die Bewerbungsunterlagen und finden imme...




