Irren ist KI‐lich
Mensch gegen Maschine. Die Furcht, dass die Maschinen die Weltherrschaft übernehmen, dieser altbekannte Topos in Science-Fiction-Literatur und Popkultur, ist in Politik, Gesellschaft und Feuilleton angekommen. Bei der Diskussion um die Gefahren und die potenziell bedrohliche Überlegenheit der Künstlichen Intelligenz erlebt man aber auch überraschende Déjà-vus. Schachspieler wie ich bewunderten in den 1990er Jahren etwa Garri Kasparow als letzte Bastion des überlegenen menschlichen Geistes gegen die gewaltige Rechenpower der Computer. Er werde niemals von einem Schachprogramm besiegt werden, tönte der geniale Garri selbstbewusst. Und dann kam...




