Ein Gesetz, das die Realität ignoriert
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Seit dem 17. März gilt das Wissenschaftszeitvertragsgesetz in seiner neuen Form. Was sind die Neuerungen? Was ist die Intention? Was sind die Folgen? Die Gesetzesänderung soll unsachgemäße Kurzbefristungen während der Qualifizierungsphase – dazu gehören etwa die Promotion und die Habilitation – verhindern. Gleichzeitig soll sie die in der Wissenschaft notwendige Flexibilität und Dynamik nicht einschränken. Das klingt gut. Doch leider trägt das Gesetz dabei den unterschiedlichen Fächern und Fächerkulturen keine Rechnung. Vielmehr sollen Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen die Qualifizierungsmöglichkeiten im vorgegebenen Rahmen ausg...




