Das Chemieinstitut auf der Alb
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Die Bombenangriffe auf Berlin im Jahr 1943 bewogen die Verantwortlichen der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft dazu, die Berliner Institute an sichere Orte zu verlegen. Die Wahl fiel schließlich auf die Region Zollernalb im Südwesten Deutschlands. Der Tipp könnte von Walther Gerlach gekommen sein, damals Leiter der Fachsparte Physik im Reichsforschungsrat und damit Chef des Uranprojekts. Er kannte diese Region aus seiner Zeit an der Universität Tübingen. Die Stadt Hechingen am Fuß der Hohenzollernburg galt zunächst auch für das Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) für Chemie als Favorit. Aber das KWI für Physik und das KWI für Biologie hatten früher mit de...




