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Aliphaten: Lange Stiefkinder

Heribert Offermanns

08.02.2013

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die führende Weltmarktstellung, welche die deutsche Chemie — allen voran die I.G. Farben — bis in die 1930er Jahre erreichte, basierte auf anorganischen Produkten wie Kunstdünger und vor allem auf Produkten der aromatischen Chemie, insbesondere den Teerfarben. Produkte der aliphatischen Chemie waren dagegen ab den 1860er Jahren die Stiefkinder der erfolgreichen Großchemie. Da es für die heute so bedeutenden Kunststoffe wie Polyolefine und Polyamide keine geeignete Rohstoffbasis gab, führten auch die Kunststoffe ein Schattendasein, obwohl wichtige Polymere schon gefunden waren, darunter Polyvinylchlorid (Henri V. Regnault 1835 und Fritz Klatte...

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